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Heiliger Josefmaria
Seine Botschaft

Das Wort Gottes ist ein unendlicher Schatz

Stichwörter: Beschaulichkeit, Evangelium, Gebet
Wenn du das Evangelium aufschlägst, mach dir klar, daß du die Berichte über die Taten und Worte Christi nicht nur kennen, sondern auch wirklich selbst »erleben« sollst. Jede Szene enthält sehr viele Einzelheiten, die du auf die konkreten Umstände deines Lebens übertragen kannst.
Der Herr hat uns Katholiken dazu berufen, Ihm von nahem zu folgen. Im heiligen Text des Evangeliums findest du das Leben Jesu - aber auch dein eigenes Leben sollst du dort finden.
Lerne auch du, gleich den Aposteln, die Frage der Liebe an Ihn zu richten: »Herr, was willst Du, daß ich tun soll?...« Du vernimmst dann in deinem Innern die unzweideutige Antwort: den Willen Gottes!
Greife also jeden Tag zum Evangelium, lies es, nimm es zum konkreten Kompaß deines Daseins - so haben es die Heiligen getan.
Im Feuer der Schmiede, 754

Fruchtbares Erdreich
Das Wort Gottes ist in unsere Seele gefallen. Wie ist der Erdboden, den wir diesem Samen bieten? Ist er sehr steinig? Mit Dornen überwachsen? Oder vielleicht durch zuviel rein irdische, kleinliche, schwerfällige Schritte festgetreten? Herr, gib, daß ich gutes Erdreich sei, gute, fruchtbare Erde, dem Regen und der Sonne offen; gib, daß Deine Saat aufgeht und volle Ähren, guten Weizen hervorbringt.
Freunde Gottes, 254

Ein unendlicher Schatz
Uns steht ein unendlicher Wissensschatz zur Verfügung: das Wort Gottes, das die Kirche bewahrt; die Gnade Christi, die in den Sakramenten ausgespendet wird; das Zeugnis und das Beispiel jener, die ein aufrechtes Leben führen und es verstanden haben, einen Weg der Treue zu Gott einzuschlagen.
Christus begegnen, 34

Christus begleiten
Begleiten wir Christus bei diesem göttlichen Fischfang! Jesus steht am Ufer des Sees Genezareth, während das Volk Ihn umdrängte, um das Wort Gottes zu hören . So wie heute, seht ihr es nicht? Die Menschen wollen die Botschaft Gottes hören, auch wenn sie es nach außen nicht zeigen. Bei einigen ist die Lehre Christi vielleicht in Vergessenheit geraten, anderen, die ohne eigene Schuld mit dieser Lehre niemals vertraut gemacht wurden, erscheint die Religion als etwas Fremdes. Aber seid von einer Tatsache überzeugt, die ständig aktuell bleibt: Es kommt immer der Augenblick, in dem die Seele nicht mehr weiterkann, sich mit den üblichen Erklärungen nicht mehr zufrieden gibt und in den Lügen der falschen Propheten keine Befriedigung mehr findet. Dann hungern diese Menschen danach, ihre innere Unruhe mit der Lehre des Herrn zu stillen, auch wenn sie es nicht zugeben.
Freunde Gottes, 260

Wie ein Teilnehmer mehr
Ich rate dir für dein Gebet, daß du dich in die Berichte des Evangeliums so hineinversetzt, als ob du ein weiterer Teilnehmer wärest. Zuerst stellst du dir das Geschehen vor, das du in Sammlung betrachten möchtest. Dann wird dein Geist tätig, und du bedenkst einen bestimmten Zug im Leben des Meisters: sein liebendes Herz, seine Demut, seine Reinheit, die Art, wie Er den Willen des Vaters erfüllt. Erzähle Ihm, wie es bei dir in solchen Fällen ist, was dich im Augenblick bewegt, was in dir vorgeht. Bleib aufmerksam, denn vielleicht will Er dich auf etwas hinweisen; und so regen sich Eingebungen, zeigen sich Entdeckungen, hörst du einen Tadel.
Freunde Gottes, 253

Ich habe dir geraten, jeden Tag einige Minuten im Neuen Testament zu lesen und dich, gleichsam selbst beteiligt, in jede der einzelnen Szenen hineinzuversetzen.
Auf diese Weise kannst du das Evangelium in deinem Leben sozusagen »Fleisch und Blut« werden lassen, kannst du es erfüllen und auch andere dahin bringen, es zu erfüllen.
Die Spur des Sämanns, 672

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Sich in das Evangelium hineinversetzen

Lidia aus Barbastro fragt den Prälaten des Opus Dei, wie man mit dem Evangelium beten kann. Anlass für ihre Frage ist eine Reise ins Heilige Land, die sie machen wird.

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