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Aus seinem Geist

Für die Zukunft erziehen

Stichwörter: Solidarität, Harambee
Dieses Projekt wird in den Städten Sao Tomé und Santana durchgeführt. Seit fast 50 Jahren ist der Orden der Kanossianerinnen auf der Insel Sao Tomé tätig. Bei ihrer Ankunft war die Situation des Landes vielversprechend, vom Ausland kam viele Unterstützungen und es gab viele Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung. Seit der Unabhängigkeitserklärung fiel die Insel in eine Rezession, da Investitionen aus dem Ausland, die neue Arbeitsplätze im sozialen Umfeld, in der Industrie und im Handel schufen, ausblieben.

Diese Situation war der Auslöser einer wirtschaftlichen Instabilität. Nur wenige Arbeitszweige sind in der Lage Arbeitsplätze zu schaffen, wobei der wichtigste Industriezweig, die Kaffeeerzeugung, zur Zeit keine Gewinne abwirft. Die meisten Güter werden aus dem Ausland bezogen. Ausgenommen sind landwirtschaftliche Produkte wie tropische Früchte und Fisch. Die Bevölkerung altert rasch, die jungen Leute ziehen es vor, ihr Studium im Ausland zu machen, bevorzugt in Europa oder Angola. Es hat für sie keinen Reiz, auf der Insel zu bleiben.

Dieses Projekt von Harambee umfasst drei Aspekte:
• Die Qualität der Bildung zu verbessern; gedacht ist an die Einstellung von 50 Lehrern und 5 Angestellten, die aus den ausgewählten Schulen der Kanossianerinnen kommen sollen.
• Das Projekt „Ein weiteres Buch“ soll in Sao Tomé durchgeführt werden. Damit werden 540 Kinder erreicht, die auf diese Weise Lebensmittel und Bildung erhalten.
• Die Initiative „ Ein Fenster zur Welt“ startet in der Stadt Santana. Es geht dabei um die Vermittlung von Computerkenntnissen, die ungefähr 120 Studenten und 400 Jugendliche erreichen soll.

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