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Persönliche Zeugnisse

Jedes Hemd, das ich bügle, erhält den Namen seines Besitzers

Martine Liminski, Hausfrau und Mutter, Deutschland

1 Januar 2009

Stichwörter: Kleine Dinge, Kinder, Dienst
Bei meiner täglichen Hausarbeit erhält jedes gebügelte Hemd oder T-Shirt einen Namen, nämlich den seines Besitzers. Jedes Essen, das ich liebevoll zubereite, bringt ganz konkrete Menschen an den Tisch. So werden diese kleinen, mit Liebe verrichteten Arbeiten zu großen Gebeten für sie.

Ich bin mir bewußt, dass ich durch die Erziehung der zehn Kinder, die Gott uns anvertraut hat, nicht die Welt aus den Angeln heben werde. Aber auf der anderen Seite bin ich davon überzeugt, dass sich durch diese kleinen und größeren Opfer, die ich zu gegebener Zeit voll Liebe bringe, doch alles für jeden von ihnen verändert.

Oft wird der Wert der Hausarbeit nicht anerkannt, aber Gott weiß sehr wohl, wieviel Liebe man hineinlegt. Das Wichtige ist weder die perfekte Leistung noch das Urteil von außen. Wichtig ist es, ein gutes Werkzeug in den Händen Gottes zu sein, so dass die anderen spüren, dass Gott dort zugegen ist und sie eben durch unseren Einsatz liebt.

Die Botschaft des heiligen Josemaría hat mich den verborgenen Schatz entdecken lassen, der in der Arbeit liegt, die niemand sieht. Jede Aufgabe, auch die kleinste oder unbedeutendste – oder die unangenehmste – hat Ewigkeitswert. Ihre Erfüllung stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, Gott meine Liebe zu ihm und zu jedem Menschen, den er an meine Seite stellt, mit Taten zu beweisen.

Aus diesem Grund bin ich dem heiligen Josefmaria unendlich dankbar.