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Wettbewerb Harambee: Wer zeigt eine schöne Seite von Afrika?

4 März 2010

Stichwörter: Heiligsprechung, Optimismus, Solidarität
Afrika ist noch immer ein unbekannter Kontinent. Nicht nur für den, der seine dichten Urwälder oder die Wüsten seiner Länder nicht besucht hat. Auch für den, der täglich die Zeitung liest.

Die NGO Harambee versichert glaubwürdig, dass das Bild, das die Medien vom afrikanischen Kontinent vermitteln, nicht der Wirklichkeit entspricht. Um diese Situation zu ändern, hat sie den Wettbewerb „Afrika erzählen“ ins Leben gerufen, der eine echte Herausforderung für Professionelle im Bereich audiovisueller Berichterstattung darstellt.

Rosalinda Corbi, die internationale Koordinatorin von Harambee Afrika International Onlus: „Es handelt sich darum, Afrika mittels einer Reportage bekannt zu machen. Der Wettbewerb besteht aus zwei Abteilungen, eine für westliche und eine für afrikanische Journalisten. Jeder kann aus seinem Blickwinkel einen Aspekt Afrikas zeigen.“

In diesem Wettbewerb soll die Größe kleiner Alltagsgeschichten auf diesem Kontinent ins Licht gerückt werden. Es geht nicht darum, eine naive oder unzulässig vereinfachende Sicht von Afrika zu vermitteln, sondern aufzuzeigen, dass es auf einem von Kriegen und Hunger heimgesuchten Kontinent doch Hoffnung gibt und viele Menschen und Organisationen eine ernst zu nehmende Arbeit leisten.

Daher ist dieser Wettbewerb nur die Spitze des Eisbergs. Harambee möchte nach und nach die Vorurteile über einen Kontinent auflösen, der eine Zukunft hat, deren Größe der seiner Bevölkerung entspricht.

Diese NGO entstand aus den Spenden, die bei der Heiligsprechung von Josemaría Escrivá, dem Gründer des Opus Dei, im Jahr 2002 gesammelt wurden. Seit damals widmet sich Harambee der Entwicklungshilfe für Afrika.

Bis heute hat es mit mehr als anderthalb Millionen Euro 28 Projekte in 14 afrikanischen Ländern finanziert. Seine Art und Weise, ein Sandkorn zur Entwicklung dieses Kontinents beizutragen, ist die Konzentration auf die Erziehung der Kleinsten.

Giovanni Mottini, der Präsident von Harambee Afrika International Onlus: „Wir sind überzeugt, das für Afrika die Erziehung absoluten Vorrang hat, denn die Kinder von heute sind in 10 oder 15 Jahren die Bürger dieser Länder. Unter ihnen werden die Verantwortlichen zu finden sein, von denen die wichtigen Entscheidungen des jeweiligen Landes abhängen. Daher hat die Erziehung für uns Priorität.“

Harambee bedeutet auf Swahili „alle zusammen“. Es drückt also perfekt aus, was Afrika braucht und wie diese Organisation arbeitet. Alle zusammen wollen einem Kontinent helfen, der der Welt etwas zu sagen und sie viel zu lehren hat.

Schauen Sie sich das Video auf englisch an.