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Persönliche Zeugnisse

Ich erkannte, dass ich zugleich ein guter Christ, Fußballfan und Politiker sein konnte

Ich muss die Tatsache anerkennen, dass ich in einer sehr idealistischen Familie groß geworden bin. Ich wurde in die Politik hinein geboren und darin aufgezogen. Ideen und Ideale zu erörtern war immer schon Teil meines Lebens.

1 Dezember 2002

Ich muss die Tatsache anerkennen, dass ich in einer sehr idealistischen Familie groß geworden bin. Ich wurde in die Politik hinein geboren und darin aufgezogen. Ideen und Ideale zu erörtern war immer schon Teil meines Lebens. Ich habe mich immer als Idealisten gesehen und daher verteidige ich die Überzeugung, die mir von meinen Eltern eingeflößt wurde, dass das Leben einen Sinn hat, wenn man ein Ideal hat und daran festhält.

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Friedrich Kardinal Wetter, bis 2008 Erzbischof von München und Freising

Das Zweite Vatikanische Konzil hat das getan

9 November 2002

Aus einer Predigt im Liebfrauendom zu München

Das Verständnis von Heiligkeit war im Laufe der Zeit verengt worden, als ob Heiligkeit nur etwas für besonders auserwählte Seelen wäre. Und weithin herrschte das Missverständnis, Heiligkeit sei das Ergebnis einer asketischen Akrobatik. Es war an der Zeit, mit diesen falschen Vorstellungen christlicher Heiligkeit aufzuräumen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat das getan. Im Kapitel V der Kirchenkonstitution entfaltet das Konzil seine Lehre von der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit.

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Msgr. Ricardo Blázquez, Bischof von Bilbao, Spanien

Unser Leben fruchtbar machen

2 November 2002

Er hat uns mit seinem Leben, seinem Wort und seinen Schriften gelehrt, daß die Arbeit nicht nur eine Art und Weise ist, sich mühevoll das tägliche Brot zu verdienen, sondern auch ein menschliches Tun, das sich durch die Gnade in ein "Werk Gottes" verwandelt. Die berufliche Arbeit ist ein geeigneter Ort für die Begegnung mit Christus, der uns sein Antlitz enthüllt und unser Leben als Christen fruchtbar macht.

Johannes Paul II, Petersplatz in Rom, Italien

Das zärtliche Antlitz eines Vaters

7 Oktober 2002

Der Herr ließ ihn zutiefst die Gabe unserer Gotteskindschaft begreifen. Er lehrte, in Gott das zärtliche Antlitz eines Vaters zu betrachten, der durch die verschiedensten Wechselfälle des Lebens zu uns spricht. Ein Vater, der uns liebt, der uns Schritt für Schritt folgt, uns beschützt, uns versteht und von einem jeden von uns eine Antwort der Liebe erwartet. Die Betrachtung dieser väterlichen Gegenwart, die ihn überall hin begleitet, gibt dem Christen ein unzerstörbares Vertrauen; in jedem Augenblick soll er auf seinen himmlischen Vater vertrauen. Nie fühlt er sich allein oder hat Angst. Wenn das Kreuz kommt, so sieht er darin nicht eine Strafe, sondern eine von demselben Herrn anvertraute Aufgabe. Der Christ ist notwendigerweise zuversichtlich, denn er weiß, daß er in Christus Kind Gottes ist.

Ein Mensch, der zu lieben verstand

Marlies Kücking, Philologin, Deutschland

6 Oktober 2002

"In den 27 Jahren, die seit seinem 'dies natalis' - dem Tag seines Heimgangs in den Himmel am 26. Juni 1975, vergangen sind, haben sich wohl viele Leute nach dem “Geheimnis” seines Lebens gefragt. Warum vermochte er die Leute so zu begeistern? Warum weckte er in den Leuten, die ihm zuhörten oder die seine Schriften lasen und immer noch lesen, die Sehnsucht zu Gott zurückzukehren, in ihm einen Vater, einen Freund zu sehen..., Menschen zu ihm zu bringen? Darauf kann es nur eine Antwort geben, und zwar, daß Josemaría Escrivá die Menschen wohl durch seine starke Persönlichkeit anzog, aber noch viel mehr durch seine Gottesliebe, die sein ganzes Leben bestimmte."

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Dr. Viktor Josef Dammertz OSB, 1998 Bischof von Augsburg, Deutschland

Aus einer Predigt im Augsburger Dom

2 Oktober 2002

Das Wort "heilig" hat im Laufe der Zeit leider eine gefährliche Einengung erfahren, die auch heute noch wirksam ist. Wir denken dabei an die Heiligen, die auf Altären dargestellt werden (...). Wir überlassen die Heiligkeit ihnen (...) und bescheiden uns damit, so zu sein, wie wir eben sind – in all unserer manchmal so erbärmlichen Durchschnittlichkeit. Diesen weit verbreiteten und menschlich auch nachvollziehbaren Gedankengang lange vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit großer Breitenwirkung durchbrochen zu haben, ist das große Verdienst Ihres Gründers.

"Seit dem Moment, als ich mich seiner Fürsprache anvertraute..."

Dr. Manuel Nevado Rey, Arzt, 1992 wunderbare Heilung von einer chronischen Radiodermitis auf die Fürsprache von Josemaría Escrivá

30 Juni 2002

Anfang November 1992 musste ich einen Besuch im Landwirtschaftsministerium machen, um einige Fragen bezüglich meiner Tätigkeit als Landwirt zu klären. Bei der Suche nach dem zuständigen Beamten fügte es sich, daß wir dort Bernardo Carrascal trafen, einen Agraringenieur, der im Ministerium arbeitet. Er kümmerte sich liebenswürdig um uns, während wir auf den betreffenden Herrn warteten.

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Kard. Darío Miranda (1895-1986)

Erzbischof von Mexiko-Stadt und von 1956 bis 1977 Primas von Mexiko

15 Juni 2002

Ich hatte das Glück, Msgr. Escrivá de Balaguer kennenzulernen und bei vielen Gelegenheiten mit ihm zu sprechen. Ich habe die Wärme seiner ehrlichen Freundschaft spüren dürfen und seine beispielhafte Opferbereitschaft für die Kirche bis zu dem Augenblick, als Gott ihn zu sich rief.

Johannes Paul II.

Ein Apostel für die Laien moderner Zeiten

18 Mai 2002

In seinem Buch: "Auf, lasst uns gehen!", in dem er über seine Berufung und sein Amt als Bischof nachdenkt, schreibt Johannes Paul II. über den heiligen Josefmaria: „Im Oktober 2002 hatte ich die Freude, Josemaría Escrivá de Balaguer, den Gründer des Opus Dei, in die Liste der Heiligen aufzunehmen. Er war ein eifriger Priester und ein Apostel für die Laien moderner Zeiten.“

Zu jeder Zeit Christ sein

Escrivá sagt, daß Christsein nicht bedeutet, als Pharisäer, Spießbürger oder Heide zu leben und am Sonntag zu einer bestimmten Uhrzeit an einen bestimmten Ort zu gehen, um geistlich erhoben zu werden. Christ ist man zu jeder Zeit, jeden Tag, in den gewöhnlichsten Umständen und im Umgang mit den gewöhnlichsten Dingen.

6 März 2002

Escrivá sagt, daß Christsein nicht bedeutet, als Pharisäer, Spießbürger oder Heide zu leben und am Sonntag zu einer bestimmten Uhrzeit an einen bestimmten Ort zu gehen, um geistlich erhoben zu werden. Christ ist man zu jeder Zeit, jeden Tag, in den gewöhnlichsten Umständen und im Umgang mit den gewöhnlichsten Dingen.

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