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Persönliche Zeugnisse

Kard. Crescenzio Sepe, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Erzbischof von Neapel, Italien

Das Gebet hört nicht auf, ihn zu beleben

30 Januar 2002

"Du mußt unbedingt ein Mensch Gottes sein, ein Mensch des inneren Lebens, ein Mensch des Gebetes und des Opfers. Dein Apostolat muß ein Überfließen deines Lebens ‘aus der Tiefe’ sein." (Der Weg, Nr. 961)

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Kard. Alfonso López Trujillo (1935-2008), Alterspräsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Alterzbischof von Medellín, Kolumbien

Wie wichtig ist das heute!

23 Januar 2002

“Preise die Güte Gottes, unseres Vaters! Denn Er schenkt dir die Gewißheit, daß dein Zuhause, deine Familie und die Heimat, die du so sehr liebst, eine Wirklichkeit sind, die du heiligen sollst und die dich heiligt. Ist das nicht ein Grund, dich sehr zu freuen?” (Im Feuer der Schmiede, Nr. 689)

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Kardinal Joachim Meisner, Erzbischof von Köln, Deutschland

Aus seiner Festpredigt im Kölner Dom zum 100. Geburtstag von Josemaría Escrivá

19 Januar 2002

Da erweckte der Heilige Geist vor fast 100 Jahren in Spanien einen Weltpriester, nämlich Josemaría Escrivá, um gerade unseren Laienchristen zu sagen, dass Heiligkeit kein Privileg für besondere Gruppen in der Kirche ist, sondern die schlichte und selbstverständliche Berufung jedes Christen, ob im Kloster oder in der Welt. Der Weltchrist muss dabei nicht die Welt verlassen, um in Abgeschiedenheit zur Heiligkeit zu gelangen. Nein, die Welt – und zwar so wie sie ist – ist das normale Betätigungsfeld für den Weltchristen. (...) Diese Entdeckung einer in den Hintergrund geratenen Realität in der Kirche durch Josemaría Escrivá und seine frühen Gefährten kam dann im Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom voll zum Ziel, indem in der bedeutendsten Konstitution dieses Konzils, nämlich in der Kirchenkonstitution, ein Kapitel über «die allgemeine Berufung zur Heiligkeit» aller Christen aufgenommen wurde.

Dr. Wolfgang Ockenfels OP, Theologieprofessor, Trier, Deutschland

Aus einer Predigt am 19. Oktober 2002 in St. Andreas, Köln

19 Januar 2002

Die Präsentation seiner Grundideen kommt nicht auf hohen akademischen Stelzen daher und verzichtet bewusst auf den "modernen" Anspruch unbedingter theologischer Originalität. Nebenbei bemerkt: "Originalität" offenbart oft nur einen Mangel an Belesenheit. Und die ideologische "Moderne" hat nicht selten das Neue von der Tradition abgelöst und schon deswegen für das Bessere gehalten, weil es als neu erscheint. Escrivás Gedanken hingegen bewegen sich in der Sphäre des Bewahrten, der kirchlich tradierten Spiritualität und Lehre und beleben diese durch überraschende Sichtweisen, spannende Akzente und kräftige Anstöße. Daraus erwuchsen jene, den praktischen Lebensstil christlicher Nachfolge entscheidend prägenden Kombinationen von Grundeinsichten, die später durch das Zweite Vatikanische Konzil eine kirchenamtliche Bestätigung erfahren sollten. Sie umfassen, kurz skizziert, folgende drei Vermittlungen:

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Kard. Andrzej Deskur, 2002 Alterspräsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, Italien

Die große Revolution des Christentums

15 Januar 2002

“Darin besteht die große Revolution des Christentums: den Schmerz zu verwandeln in ein Leiden, das Frucht bringt, das Böse zu verwandeln in Gutes ... Damit haben wir dem Teufel die stärkste Waffe entwunden – und mit ihr erobern wir die Ewigkeit.” (Die Spur des Sämanns, Nr. 887)

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Der Weg

Evgenii Pazukhin, Schriftsteller. Moskau

15 Januar 2002

Der Weg ist Frucht der Gnade Gottes, der der Autor aus ganzem Herzen und mit seinem ganzen Verstand entsprochen hat. Und doch ist das Buch die natürliche Konsequenz pastoraler Begegnungen mit vielen Menschen. Daher sein lebendiger Stil, seine gepflegte Sprache und die brillanten Aphorismen, die ein erstaunliches Gesamtmosaik ergeben. Es überrascht kaum, daß der Weg innerhalb kurzer Zeit eine hohe Popularität errang und überall in der Welt bekannt wurde. Das Buch hat in der Tat bewiesen, daß es der Weg zum Herzen und zum Verstand von Millionen ist.

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Durch die Botschaft des Gebetszettels

Anastasia Ngumuta, Ärztin und Hausfrau, Nairobi, Kenia

12 Januar 2002

Ich bin Ärztin in einer Privatklinik in Nairobi in Kenia, bin verheiratet und habe vier Kinder.

Geboren und aufgewachsen bin ich in einer ländlichen Gegend im Distrikt Machakos. Mein Vater hatte eine einfache Arbeit in Nairobi, so dass meine sieben Schwestern und ich die meiste Zeit allein mit unserer Mutter waren.

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Meine Arbeit ist die Familie

Luciana Allora, Hauswirtschafterin

11 Januar 2002

Meine Arbeit ist die Familie, meine berufliche Tätigkeit ist die Hausarbeit – so sehe ich es gerne. Der hl. Josefmaria schätzte die Arbeiten im Haus sehr und sprach ihnen eine fundamentale Bedeutung zu, da sie entscheidend dazu beitragen, ein familiäres Klima, eine Familienatmosphäre, oder, wie er zu sagen pflegte, ein helles und frohes Zuhause zu schaffen. Ein solches freundliches und frohes Klima kann man nicht materiell fassen, es ist die Frucht unzähliger Kleinigkeiten, materieller Details, in denen die selbstlose Hingabe der eigenen Person und Zeit unter persönlichem Einsatz aus Liebe zu den anderen ihren Ausdruck finden.

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Kardinal François-Xavier Nguyên Van Than (1928-2002)

Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden bis 2002

11 Januar 2002

Ein guter Staatsbürger

Ich weiß wohl, wie sehr Josemaría Escrivá wünschte, dass es im katholischen Katechismus Hinweise gäbe auf die gesellschaftlichen und politischen Pflichten der Christen, damit die Katholiken von Kindheit an zur Einheit des Lebens geführt werden und verstehen, dass ein guter Christ auch ein guter Staatsbürger sein sollte. Sein Wunsch ist Wirklichkeit geworden: Der Katechismus der Katholischen Kirche widmet das zweite Kapitel des dritten Teils genau dieser Thematik.

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Msgr. George Pell, Erzbischof von Sidney, Australien

Ein Christentum ohne Trennung von Körper und Seele

10 Januar 2002

Die auf Christus zentrierte Lehre Josemaría Escrivás, seine Auffassung von der Einheit aller Aspekte des Lebens, erlaubt die in den vergangenen Jahrhunderten entstandenen Unvereinbarkeiten zwischen dem Leben des Geistes und des Glaubens, zwischen der Frömmigkeit und der Wissenschaft, zwischen dem Leben als Christ und als Bürger zu überwinden. Das alles ist besonders heute als providentiell anzusehen, vor allem in der westlichen Welt, in der die soziologischen Abwehrmechanismen der Pfarrei und der Schule, ja selbst der Familie, geschwächt sind durch Entwicklungen in der Theologie, die von den neuheidnischen Massenmedien wie Radio, Fernsehen und Internet skrupellos ausgenutzt werden.